Masern mal anders

Seit Wochen grassieren die Masern. Politiker denken laut über die Einführung einer Impfpflicht nach. Seit dem Tod eines Berliner Kleinkinds ist die Diskussion vollends eskaliert. In den Kitas schäumen die Emotionen hoch, in den Internet-Foren tobt der Impfkrieg. Der gesamte Themenbereich scheint vermintes Gelände. – Höchste Zeit für ein paar Sachargumente. 

Als die Masernimpfung eingeführt wurde, waren die meisten Mediziner zunächst wenig begeistert. Masern galt als typische Kinderkrankheit, unangenehm schon – aber im Normalfall nach einer Woche Bettruhe überstanden – mit einem lebenslangen Schutz vor Wiederkehr der Krankheit.
In den 1980er Jahren wurde die Impfwerbung stärker, die WHO proklamierte offiziell das Ziel der “Ausrottung” der Masern Die wissenschaftliche Diskussion beschränkte sich auf die dafür notwendigen “Durchimpfungsquoten” und sonstige Details der für die Ausrottung nötigen Maßnahmen. Ob eine Krankheit auch biologischen Sinn machen und die Gesundheit auf lange Sicht vielleicht sogar fördern könnte, solche Themen kamen den Strategen gar nicht in den Sinn. Also begann die Ära der weltweiten Masern-Massenimpfung. Und nachdem sich rasch zeigte, dass die Impfung großartig wirkt, waren alle zufrieden.

 Einbahnstraße ohne Umkehrmöglichkeit 

In der Vor-Impf-Ära zogen die Masern in Wellen etwa alle zwei Jahre durchs Land. Die Viren werden beim Husten oder Niesen mittels Tröpfcheninfektion übertragen, nahezu alle Personen, die noch keine Immunität erworben haben, erkranken acht bis zehn Tage nach der Infektion. Typisches Masernalter war das Vor- und Grundschulalter.
 Damals galt die Faustregel, dass auf 10.000 Masernerkrankungen ein Todesfall, auf 1000 Erkrankungen eine Gehirnentzündung und auf 500 Erkrankungen eine Lungenentzündung kommt.
 Dieses Verhältnis hat sich im Vergleich zu früher deutlich verschlechtert. Aktuelle Ausbrüche zeigen ein verändertes Muster. Viel mehr Menschen erkranken außerhalb des günstigen Masern-Zeitfensters im Kindesalter. Das Risiko für schwere, kompliziertere Verläufe ist stark gestiegen. Betroffen sind vor allem zwei Gruppen: Erwachsene – sowie Babys im ersten Lebensjahr.
 Es gibt also deutlich weniger Masernfälle. Bei jenen, die trotzdem erkranken ist jedoch das Komplikationsrisiko deutlich angestiegen.

 Manche Impfgegner erträumen einen Umschwung in der öffentlichen Meinung und eine Wiederkehr der Zeit vor der Massenimpfung. Hier kann man nur entgegnen: Wacht auf! Das ist vollkommen unrealistisch. Wenn schon ein einziger Todesfall – so wie in Berlin – die Wogen derart hoch gehen lässt, ist ein Szenario wo die Kinder der Impfverweigerer zwangsgeimpft werden, wesentlich wahrscheinlicher als eine Abkehr vom Ziel der Masern-Ausrottung. Schon alleine deswegen, weil keine Umkehr möglich ist. Eine großräumige Wiederkehr der Masern hätte heute wahrscheinlich das Ausmaß einer neuen Cholera-Epidemie. Bleibt also nur noch der Weg nach vorne – Weiterimpfen, bis zur Ausrottung! Der Rückweg ist versperrt.

 An ein Ausstiegs-Szenario dachte bei Einleitung der Masern-Massenimpfung niemand. Was würde passieren, wenn beispielsweise neue Studien zeigen, dass die Masern-Impfung schwere Nebenwirkungen hat? – Keine Ahnung! – Was wäre, wenn es in der sensiblen und Pannen-anfälligen Impfstoff-Produktion zu länger andauernden Schwierigkeiten kommt? – Um Himmels Willen! – Oder wenn die Hersteller der Impfstoffe eigenständig die Produktion einstellen? – Gottogott!
 Das zuletzt genannte Argument ist übrigens gar nicht so weit her geholt: zur Mitte der 80er Jahre wurde die Einstellung der Produktion von Impfstoffen von der Pharmaindustrie tatsächlich massiv angedroht – um einen besseren rechtlichen Schutz vor Schadenersatzklagen zu bekommen. Erst da schwante der Gesundheitspolitik, wie sehr sie erpressbar ist, weil es gar keinen Notausgang gibt.

 Die Risiko-Gruppen 

 Dass heute mehr Babys im ersten Lebensjahr erkranken, liegt daran, dass nun die Mütter zunehmend selbst geimpft worden sind. Eine Impfung mit den abgeschwächten Lebendviren macht aber leider auch eine abgeschwächte Immunreaktion. Geimpfte Mütter geben daher über die Plazenta weniger Masern-spezifische Antikörper, den so genannten Nestschutz weiter. Und damit können Babys mitunter schon nach wenigen Monaten an Masern erkranken.
 Dieser Nestschutz ist im übrigen auch der Grund, warum die Impfung erst im Alter ab 11 Monaten durchgeführt wird. Bei früherem Zeitpunkt hätten die mütterlichen Leih-Antikörper die Impfviren attackiert und es wäre keine ausreichende Immunreaktion zustande gekommen. Nun wird über eine Vorverlegung der Masern-Impfung diskutiert. Weil sich jedes Kind immunologisch unterscheidet, ist es jedoch nicht einfach, hier eine fixe Regel fest zu legen. Bei einem zu frühen Zeitpunkt würde sich die Wirksamkeit der Impfung deutlich verringern.

 Die zweite gefährdete Gruppe wären Erwachsene, bei denen die Impfung keine ausreichende Wirkung zeigte oder die nie geimpft worden sind. Auch bei ihnen steigt das Risiko von Komplikationen. Dies liegt vor allem daran, dass ein kindliches Immunsystem besser für einen Virenkontakt gerüstet ist. Sinn des Nestschutzes ist es, die Babys gegen alle relevanten Viren oder Bakterien der Umgebung zu schützen. Bei Mädchen wird – im Gegensatz zu Jungen – diese Immunreaktion hormonell verstärkt, damit für die kommenden Schwangerschaften genügend Nestschutz vorrätig ist. Eines der dafür wichtigsten Organe des Immunsystems ist die Thymusdrüse. Sie ist bei Babys bereits zu voller Größe entwickelt – bildet sich aber in der späteren Kindheit und Jugend zurück, bis sie schließlich vollständig ihre Funktion verliert.

 Grund dafür ist rationelles Verhalten:  Alle Viren der Umgebung sind bis zur Pubertät mit hoher Wahrscheinlichkeit schon mal durchgezogen, haben eine Immunreaktion hinterlassen. Wenn die Schwangerschaften kommen, wird die Energie für anderes benötigt. Deshalb baucht es die Thymusdrüsen nicht mehr.
 Und das ist einer der Gründe, warum Erwachsene schlechter mit viralen Infekten zurecht kommen als Kinder.
 Ob man selbst gefährdet ist, lässt sich über die Messung des Antikörper-Titers feststellen. Der Titer ist jedoch leider ein recht unzuverlässiger Parameter. Über die Beschaffenheit der in der Krankheitsabwehr mindestens ebenso wichtigen zellulären Immunität sagt er nichts aus.
Der Anteil der Erwachsenen unter den Masernopfern steigt laufend an. Beim letzten größeren Ausbruch in der Schweiz in den Jahren 2007 und 2008 waren nur 18 Prozent der knapp 3.000 Masernkranken über 20 Jahre alt. Vom deutschen Ausbruch gibt es derzeit noch keine Daten. Die aktuelle Analyse der slowenischen Masernfälle ergab zum Jahreswechsel 2015 eine Erwachsenenquote von mehr als 80 Prozent.

 Propaganda statt Information 

 Für viele Menschen ist es unverständlich, warum eine wirksame Impfung nicht angenommen wird – und damit nicht nur der eigene Nachwuchs, sondern auch die Umgebung gefährdet wird. Ungeimpfte Kinder gelten als potenzielle Bioterroristen und dürfen nicht mehr zu Besuch kommen. An den Kitas kursiert die Gerüchteküche, welche Eltern zu den Impfgegnern zählen könnten. Die Impfgegner selbst ziehen sich in Internet-Foren zurück und holen sich Trost und Stärkung von ihren Mitstreitern. Da heißt es dann, dass die Impfung gar nicht wirkt. Dass speziell die Masern-Geimpften die Masern übertragen. Dass es gar keine Belege für die Existenz der Masernviren gibt, oder dass die Masern „von Innen ausbrechen“, dass es dafür gar keine Ansteckung braucht.

 Derartiger Irrationalität setzt die Gesundheitspolitik als eine Art Flucht nach vorne Propaganda entgegen. In Österreich gab das Ministerium im Vorjahr eine aufwendige Werbe-Kampagne in Auftrag, welche die Bevölkerung über alle Medien mit der Notwendigkeit der Impfung flutete (www.keinemasern.at).
 In Deutschland wird die Impfpflicht diskutiert. Besonders seit der Berliner Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) zu Beginn der Woche bekannt gegeben hat, dass ein an Masern erkranktes Kleinkind gestorben ist. “Das Kind war geimpft, aber nicht gegen Masern”, sagte Czaja und Spiegel online fügte hinzu: “Es hatte demnach keine Vorerkrankungen.”
Ob die Angabe zum Impfstatus stimmt, ist ungewiss. Aus dem Umfeld der Kita, die der verstorbene Junge besuchte, heißt es, er sei sehr wohl gegen Masern geimpft gewesen. Gemäß seinem Alter allerdings erst einmal. Die zweite Impfung wäre – ganz nach Impfplan – in kürze dran gewesen.
 Ganz sicher falsch ist die Annahme, dass der Junge keine Vorerkrankungen hatte. Auf Anfrage des Münchener Kinderarztes Steffen Rabe gab Uwe Dolderer, Pressesprecher der Berliner Charité, bekannt, dass der Obduktionsbericht eine “aus der Anamnese bislang nicht bekannte Vorerkrankung” ergeben habe. Bei dieser Vorerkrankung handelte es sich dem Vernehmen nach um einen schweren angeborenen Herzfehler. Dolderer fügt in seinem Schreiben jedoch hinzu: “Ursächlich für den Tod des Kindes war die Masernerkrankung.”

 Welche Relevanz dieser tödliche Verlauf der Masern für die Mehrzahl der gesunden Kinder ohne Herzfehler hat, ist zweifelhaft. Ebenso wie der Versuch, diesen Zusammenhang zu verschweigen. Denn das ist schon auffällig: Sobald ein Kind nach einer Impfung stirbt, wird sofort “maximale Diagnostik” gefordert und nachgeprüft, ob eventuell ein bislang nicht bekannter Gen- oder Stoffwechseldefekt die Impfung entlasten könnte. Wenn ein schwer krankes Kind an einem impfpräventablen Infekt stirbt, so war aber immer und ausnahmslos der Infekt schuld.

 Am Weg in die Medizin-Diktatur? 

 Ein anderes Argument, das in der Diskussion immer wieder mit besonders aggressivem Ton vorgebracht wird: Wer schützt die Immunschwachen? Die Leukämie-Kinder, die Chemotherapierten? Hier sei es die moralische Pflicht der Gemeinschaft, keine Keime einzuschleppen. Ungeimpfte nehmen den Tod ihrer Mitmenschen billigend in kauf, donnern manche Mediziner. Impfgegner seien Kindesmisshandler und potenzielle Mörder.
 Wer denkt, ich übertreibe mit diesen Aussagen, hat noch nicht die Untiefen der entsprechenden Foren im Internet aufgesucht.

Die hinter diesen Forderungen stehende Haltung zielt weit über die Pflicht zur Masern-Impfung hinaus. Sie schließt auch Windpocken, Rotaviren und alle möglichen anderen Impfungen ein. Dazu ein Hochsicherheits-Regime, wie es in Truthahn-Farmen und andere Tierfabriken üblich ist: Mit Zugangs-Schleusen wie bei einem Operationssaal, prophylaktischem Antibiotika im Futter und Impfungen gegen alles und jedes.
 Niemand wird wohl einen von Chemotherapie geschwächten Patienten mit einem frischen Schnupfen besuchen. Doch die allgemeinen Hygiene-Richtlinien nach dem allerschwächsten Glied der Kette auszurichten, würde das Tor öffnen zu einer unendlichen Anzahl von Zwangsmaßnahmen, mit elektronischen Impf-Checks am Eingang zur U-Bahn, verpflichtenden Atemmasken zur Influenza-Saison, Seuchen-Wächtern an jeder Ecke und ähnlichen Instrumentarien, die dann aber wohl schon das Gesamtbild einer Medizin-Diktatur ergeben.

 Auch die gesetzliche Verpflichtung zur Masern-Impfung wäre natürlich ein Weg in diese Richtung. Und jede Zwangsmaßnahme, auch wenn sie noch so gut gemeint sein sollte, ruft eine starke Opposition auf den Plan. Schon jetzt sind die Impfkritiker speziell in der zur Skepsis neigenden höheren Bildungsschicht vertreten. Jene, die sich nichts vorschreiben lassen wollen, wird eine gesetzliche Pflicht wohl noch misstrauischer machen. Wie schwach sind die Argumente der Impf-Experten, wenn sie zu Zwangsmaßnahmen greifen müssen? Wie sehr steht die Gesundheitspolitik schon unter der Knute der Pharma-Lobby?

 Neue Argumente für die Masern-Impfung 

 Die bisher vorgebrachten Argumente für die Masern-Impfung sind wirklich schwach. Im Prinzip bedienen sie das alte Muster: Krankheit sei unnötig und gefährlich, müsse also auf alle Fälle vermieden werden. Die Mehrzahl der Impfskeptiker wird das nicht ansprechen. Und zwar nicht, weil diese Leute nicht an die Existenz von Viren glauben – das ist nach wie vor nur eine kleine Gruppe von Sektierern, die solchem Schwachsinn nachläuft.
 Es wird deshalb nicht ankommen, weil viele Menschen erahnen, dass Kinderkrankheiten Sinn machen können. Dass sie dem Immunsystem der Kinder ein Trainingscamp bieten. Dass eine durchgemachte Krankheit bei den meisten Menschen ein Leben lang schützt – eine durchgemachte Impfung hingegen nur vielleicht.
 Die bisher angeführten Impf-Argumente liefern keine Antwort auf die Sorgen, dass geimpfte Mütter später ihren Babys weniger Nestschutz mitgeben. Keine Antwort auf das Argument, dass eine gleichzeitige Impfung mit lebenden Masern- Mumps- und Röteln-Viren höchst unnatürlich ist, weil diese Krankheiten im Real Life so gut wie nie gemeinsam auftreten. Und keine Antwort auf die Sorge, dass unter die Haut gespritzte Viren schon allein deshalb gefährlich sein könnten, weil das nicht dem natürlichen Infektionsweg entspricht.
Das sind die Bedenken, denen eine intelligente Gesundheitspolitik begegnen müsste. Hier wäre der wissenschaftliche Sachverstand der Impfexperten gefragt. Und nicht Polemik, Verhetzung und das Ausschlachten tragischer Einzelfälle tödlicher SSPE-Verläufe, welche versucht die Eltern mittels Horrorshow auf Facebook & Co. in die Impfpraxen zu treiben.

 Warum gibt es eigentlich noch keine Masern-, Mumps und Röteln-Impfstoffe, die inhaliert werden können, so wie das bei der Influenza-Impfung möglich ist? Die Eltern könnten das einzeln impfen lassen, die Kinder würden nicht mehr brüllen beim Impfarzt und der Ablauf der natürlichen Infektionswege würde auch eingehalten. Eine derartige „Bio-Impfung“ würde wohl gleich eine ganze Hand voll Bedenken beilegen. Also bitte, liebe Impfstoff-Hersteller, investiert doch etwas Hirnschmalz in diese Richtung. Es würde sich sicherlich auch für Euch lohnen.
Stattdessen finanzieren die Hersteller jedoch Pressekonferenzen, in denen befangene Impfexperten die Impfpflicht fordern. Mit dem absehbaren Resultat, dass die Pharmaindustrie dann endgültig die Forschung an innovativen Produkten einstellen und sich nur noch aufs Abkassieren beschränken würde.

Ein weiteres Argument, das ich bisher in der Diskussion vermisse, ist der Effekt der Masern-Lebendimpfung auf das Immunsystem. Eine ganze Reihe gut gemachter Studien zeigen, dass auch die Impfviren einen erstaunlichen Trainingseffekt auf das Immunsystem ausüben. Speziell die Studien von Peter Aaby und seiner internationalen Forschergruppe am Bandim Health Project in Guinea Bissau in Westafrika belegen klar, dass die Kinder von der Impfung profitieren. Der spezifische Schutz vor Masern macht dabei nur einen kleinen Teil der positiven Effekte der Impfung aus. Wichtiger ist der so genannte unspezifische Effekt. Aabys Studien zeigen, dass Kinder, die gegen Masern geimpft wurden, eine doppelt so hohe Chance haben, die Regenzeit mit ihren verheerenden Kankheiten zu überleben. Die Masern-Impfung schützt also vor Malaria, Durchfall und Lungenentzündung, den großen Killern der Tropen.

Vielleicht werden Aabys Studien aber deswegen nicht gerne erwähnt, weil man dann gezwungen wäre, auch über ein zweites, weniger erfreuliches Hauptergebnis seiner Studien zu berichten: Dass nämlich andere Impfungen – speziell jene, die Aluminiumsalze als Zusatzstoffe enthalten – einen genau gegenteiligen Effekt auf die Abwehrkräfte der Kinder zeigten: Kinder, die gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten geimpft wurden, hatten ein höheres Risiko in der Regenzeit zu sterben.
 Aabys Team bewies erst kürzlich, dass sich dieser Effekt nicht auf die Tropen beschränkt. In einer Vergleichsstudie wurde bei Kindern, die wegen Atemwegsinfektionen im Krankenhaus behandelt werden mussten, nachgesehen, was deren letzte Impfung war. In Dänemark ist dies möglich, weil es ein zentrales Impfregister gibt und Krankheiten mit Impfungen elektronisch verknüpft und ausgewertet werden können. Dabei zeigte sich, dass Kinder, die zuletzt eine Masernimpfung erhalten hatten, ein signifikant geringeres Risiko hatten, im Spital zu landen. „Es gibt gute Impfungen und schlechte Impfungen“, sagt Peter Aaby. „Solche, die das Immunsystem der Kinder stärken – und solche, die man am besten sofort vom Markt nehmen sollte.“
Die Masern-Impfung zählt zu den Guten.

 Der Einzug der Moderne ins Impfmuseum 

 Das ist ja auch so ein Phänomen in der Impfdiskussion: Es gibt keine Differenzierung. Man ist entweder Impfgegner oder Impfbefürworter. „Das Impfen“ gilt als die größte Errungenschaft der Medizin. Es wird dabei übersehen, dass es Impfungen gibt, die seit beinahe hundert Jahren nach denselben Rezepten hergestellt werden. Bei vielen Impfungen, speziell bei den Zusätzen, herrscht enormer Innovationsbedarf. „Toxische Substanzen wie Aluminium haben in Kinderimpfungen nichts verloren“, lautete das Resümee einer im Jahr 2012 von der französischen Nationalversammlung einberufenen Kommission von Impfexperten. Doch seither ist in dieser Angelegenheit wenig weiter gegangen. Die anderen Länder der EU sprangen nicht bei, und bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur in London gehen die Lobbyisten ein und aus und unterbinden möglichst alles, was den Konzernen weh tun könnte.

Die Hersteller von Impfstoffen haben es sich gemütlich eingerichtet im staatlich subventionierten Impf-Resort – wie die Krähen im Kornfeld. Sie werden den Teufel tun, hier selbst den Kopf zu heben und sich bemerkbar zu machen.
Deshalb braucht es die Initiative einer neuen Generation in Politik, Wissenschaft und Medizin. Den öffentlichen Druck, dass endlich auch im Bereich des Impfens konstruktive Kritik, unabhängige Kontrolle, Offenheit, sowie der unbedingte Vorrang des Verbraucherschutzes Einzug halten. Die Seuchenzeiten sind vorbei. Was wir heute haben, ist eine Epidemie von chronischen Erkrankungen, die mit einem aus der Bahn geworfenen Immunsystem zu tun haben. Impfungen setzen in erster Linie am Immunsystem an – deshalb müssen sie auch vorurteilsfrei als Verdächtige gelten und ohne Tabus und Rücksichten auf ihre historischen Verdienste geprüft werden.

 Die Masern-Impfung wird diese Prüfung wohl problemlos bestehen. Es braucht keinen gesetzlichen Impfzwang. Was es braucht sind neue Argumente für die Masern-Impfung, am besten auch noch neue moderne Einzel-Impfstoffe. Dann wird es kein Problem sein, die Wildmasern auszurotten.
Wegen der positiven Effekte der Viren auf das Immunsystem wird man die Impfungen wahrscheinlich trotzdem weiter geben: Als biologische Sparringspartner, welche die Abwehrkräfte der Kinder stärken. Wer sagt denn, dass künftige Impfungen immer gegen böse Keime gerichtet sein müssen? Moderne Impfkonzepte der Zukunft können durchaus auch dazu dienen, das Immunsystem zu trainieren und es mit Viren und Bakterien in Kontakt zu bringen, denen wir auf Grund der immer hygienischer werdenden Umweltbedingungen nicht mehr auf natürliche Weise begegnen. Vielleicht heißt es bald “Schmutzimpfung” statt Schutzimpfung.

PS: Bei Windpocken sind wir derzeit gerade dabei, eine in ihren Konsequenzen noch gefährlichere Einbahnstraße ohne Umkehrmöglichkeit einzuschlagen. In zehn Jahren werden die Schlagzeilen des Boulevards Alarm geben, wenn irgendwo die Windpocken ausbrechen. Und alle, die ihre Kinder jetzt dagegen impfen lassen, helfen mit, dass dieses Szenario Realität wird.

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CERTIFICADO ENERGETICO

 
Se veía venir; finalmente las multas a los propietarios de inmuebles en venta o alquiler que no posean el certificado energético han hecho su aparición, según los datos publicados por la Comunidad de Madrid del ejercicio del año 2014. Si bien esta era una disposición más antigua que ya nos venía impuesta desde la Unión Europea, en España se empezó a  aplicar en las casas nuevas en el año 2007, demorándose su obligación en las usadas hasta el 1 de Junio de 2013. 
En total han sido 21 los expedientes sancionadores, una cifra muy baja si tenemos en cuenta el gran número de inmuebles en venta y alquiler que posee la Comunidad de Madrid. Pero pese a ello, el informe realizado ha destacado especialmente las bajas calificaciones que han obtenido los inmuebles madrileños en estos análisis:  el 82 % obtienen las notas más bajas en la escala, llegando al extremo de tener casi un 18% de los inmuebles una G, que es la nota que califica al hogar más ineficiente. De todas formas hay que aclarar que la calificación A, la más alta, ha sido obtenida por poquísimos inmuebles.
Dado que el importe de las sanciones es de entre  300 a 600 euros para las leves,  de entre 601  a 1000 euros para las graves (no poseer el certificado, por ejemplo) llegando hasta la horquilla de  los  1001 y 6000 euros por las muy graves (falsear datos en el mismo por ejemplo),  es muy importante tener esta certificación obligatoria en regla si pensamos vender o alquilar nuestra casa. Además, de que pese a que la gran mayoría de inmuebles obtiene una nota entre la D y la G y aunque la obtención de una nota baja no obliga, de momento, a emprender reformas en el hogar, es buena idea hacerlas antes de vender o alquilar nuestra casa tanto en vistas de obtener una mejor calificación que anime a los compradores o inqulinos, así como a no tener que volver a hacer un nuevo certificado energético, pagando de nuevo por la realización de ese documento ( que puede superar los 100 euros para una evaluación con garantías). Este certificado será una garantia de eficiencia energética y será un valor añadido al inmueble que puede repercutir en la elección final del cliente.
Esta calificación , que se basa en  el consumo energético de una vivienda puede variar en función de varios parámetros, desde el aislamiento que tenga nuestra vivenda hasta los electrodomésticos que se usen, haciendola más o menos eficiente. Centrándonos en puertas y ventanas, la calificación energética se fija especialemnte en 3 parámetros:  la transmisión térmica a través de los materiales que forman la ventana, la permeabilidad al aire de la ventana y el factor de radiación solar que llega al acristalamiento. Todo ello varía enormemente tanto de una ventana a otra como del tipo de perfil o de acristalamiento que pongamos en ella, por lo que es importante que si acomentemos una reforma para mejorar la calificación energética tengamos en cuenta estos factores para maximizar los resultados. Así el uso de perfiles con RPT, cristales bajo emisivos o persianas más aislantes mejorará notablemente su calificación (en otros apartados del blog encontrará consejos y sugerencias si desea mejorar la calificación energética de su vivienda).
Cualquier duda que tenga o para presupuestos o venta de accesorios de carpinteria de aluminio hagalo a través del formulario de contacto que se encuentra al inicio del blog.

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Using SSH with Azure Linux Virtual Machines

Accessing Windows VMs in Azure is pretty straightforward – after you create the VM, you can download an RDP file from the Azure portal and remotely administer the VM. You can also access your VM via PowerShell, although that is a bit more complex due to the need for certificates. But what if you are using a Linux VM?

Turns out – it’s pretty easy. The Azure documentation article, at http://azure.microsoft.com/en-gb/documentation/articles/virtual-machines-linux-use-ssh-key/  shows you how to do it. The steps are pretty simple, but will vary with the Linux distro you are using.

The basic way is to first generate the SSH keys. The easiest way to do this is to load and  then using openssl to generate an X.509 certificate, Then connect with Putty.

You can also forego creating keys, and just using a password. You set the password when you create the VM, then just login using putty. When you do, it’ looks a bit like this:

del.icio.us Tags: ,,,

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So for those of you who a) want to learn Linux and b) struggle with loading it on your own hardware – Azure provides a simple way to create then use a Linux VM.

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Updated Azure Module Is Released

I am just back from teaching Azure and Office 365 in Belgium where we used the latest version of the Azure Cmdlets. The new version, 0.8.14 contains a huge number of updates and improvements. The changes include:

  • New StorSimple commands in AzureServiceManagement mode.
  • Updated HD Insight cmdlets
  • New Azure Insights cmdlets in AzureResourceManager mode
  • A new cmdlet for Azure VM, Get-AzureVmDSCExtensionStatus to get the DSC status for a VM
  • A number of new Azure Automation cmdlets in AzureResourceManager mode

I like that Azure is becoming more DSC aware – I am really excited about seeing DSC being fully implemented in both Windows and Azure.

To get this new version, you can either use the Web Platform Installer (which allows you to install more than just the new module).  Or, you can go to Github, and get the stand-alone version from the Azure-PowerShell repository (http://az412849.vo.msecnd.net/downloads04/azure-powershell.0.8.14.msi). The latter is an MSI that installs the updated module. Note that if you are running PowerShell already, then the MSI could ask you to either close those windows, or reboot to get the new module fully installed.

This update shows the sheer pace at which Azure is being updated. I find it staggering when you compare it to some earlier MS development cycles (e.g. the 5 years between NT4 and Windows 2000). The really good news is that Azure is getting richer and better by the month. The downside is the sheer difficulty IT Pros may have keeping up with this rapid pace of change. All in all, I think this is really not a bad problem to have!

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Pre-order Prime 1 Studio "Transformers: Age of Extinction" 23.5-inch tall Drift Polystone Statue

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At last. There is hope, after all.

Transformers: Age of Extinction is a 2014 3D science fiction action film based on the Transformers franchise. It is the fourth installment of the live-action Transformers film series and stars Mark Wahlberg in the lead role, with Peter Cullen reprising his role as Optimus Prime. It is both a sequel to 2011′s Dark of the Moon and a soft reboot of the franchise, and takes place five years later, after the Decepticon invasion of Chicago.

Drift is one of five remaining Autobots hiding in the United States. He transforms into a blue and black Bugatti Veyron and his robot mode resembles that of a samurai warrior. He often says haikus in his dialogue and is at odds with Bumblebee, who was acting leader in Optimus Prime’s absence, because he believes that Bumblebee is not a worthy leader, although they work very well in battle.

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Sideshow Collectibles and Prime 1 Studio are proud to present the Drift Polystone Statue from Transformers: Age of Extinction. Drift is a master of ancient weaponry who always remains calm and controlled during combat. Long ago, he fought for the Decepticons. The scars of battle changed his thinking, and now Drift wields his swords as a member of the Autobots.

Featuring LED light-up eyes and interchangeable hands with swords, Transformers fans don’t miss your chance to own the Drift Polystone Statue!

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Prime 1 Studio “Transformers: Age of Extinction” 23.5-inch tall Drift Polystone Statue specially features: LED light-up eyes, One (1) right relaxed palm, One (1) pair of dual swords, One (1) pointing sword and right arm

Some Samurai related posts:
April 4, 2008 – 1/6th scale Samurai Date Masamune 12-inch figure by DiD posted in my toy blog HERE
July 18, 2008 – 1:60 scale 18-inch tall General Marshall Gundam RX-178 reviewed HERE
March 14, 2010 – Check out Bandai Soul of Chogokin GX-30 Battle Fever Robo die-cast figure HERE
August 17, 2010 – Mattel Samurai Slash Batman action figure (pictures HERE)
November 25, 2011 – Hot Toys Artist Collection 1:6 scale Samurai Predator previewed HERE
July 13, 2013 – ThreeA (3A) 1/6 scale Tomorrow Kings SHOGUN Gorei 12-inch awesome action figure reviewed HERE
September 11, 2014 – Preview Bandai Star Wars Movie Realization Samuraidaishou Darth Vader 18 cm action figure HERE

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Pre-order Sideshow Collectibles 1/6th scale DC Comics Batman ‘Gotham Knight’ 12-inch figure

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“I am the night – I am Batman!”

Shine the signal, and the protector of Gotham City will emerge from the shadows to fight crime and bring justice. Sideshow Collectibles is proud to introduce the Batman: Gotham Knight Sixth Scale Figure.

Bruce Wayne springs into action as his famed alter ego – Batman! Crafted with meticulous attention to detail on a fully articulated muscular body design, our hero is disguised in a grey and black tailored Batsuit and cape. Inspired by a number of timeless comic book appearances, the Batman Gotham Knight Sixth Scale Figure invites collectors to further define their favorite look for the Caped Crusader with three cowl and mask options, and three interchangeable facial expressions, which are also compatible with Sideshow’s Batman Sixth Scale Figure (check out the review on my toy blog HERE, HERE and HERE). Equipped with hi-tech ‘Bat’-gadgets, utility belt and grapple hook gun, the Dark Knight is always one step ahead of his foes… and for times of true crisis he keeps a powerful gift from his closest friend nearby in the form of a green Kryptonite ring.

Sideshow Collectibles 1/6th scale DC Comics Batman ‘Gotham Knight’ 12-inch figure will come with Fully Articulated Body, Three Portraits (Short Ears, Medium Ears, and Long Ears), Three Swappable Expressions – compatible with the Batman Sixth Scale Figure, Detailed Belt with Pouches, Two (2) Batarangs, Folding Grappling Hook with Rope, Grapnel Dart Gun, Various Alternately Posed Hands, Fist with Kryptonite Ring

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October 15, 2014 – Review of Sideshow Collectibles DC Comics 1/6th scale Blue & Gray Batman 12-inch action figure posted HERE, HERE and HERE

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